Arten auf der Roten Liste

35%

aller Säugetiere

40%

aller Brutvögel

79%

aller Amphibien

81%

aller Reptilien

65%

aller Fische

45%

aller Bienen

48%

aller Lebensräume

Was sind Rote Listen?

Wissenschaftliche Gutachten

Alle paar Jahre werden (fast) alle in der Schweiz lebenden Arten in wissenschaftlichen Gutachten bewertet. Diese Gutachten basieren auf komplexen wissenschaftlichen Kriterien die von der IUCN (International Union for Conservation of Nature) festgelegt wurden und zeigen die Gefährdungsstufe einer Art an.

Gefährdungsstufen

Tier- und Pflanzenarten, sowie Lebensraumtypen, die auf einer Roten Liste stehen, werden als gefährdet eingestuft. Das heisst, dass sich zum Beispiel ihre Populationsgrösse drastisch verkleinert hat oder ihr natürlicher Lebensraum so verändert wurde, dass diese Art dort zukünftig nicht mehr gut leben kann. Es gibt 6 Gefährdungsstufen.

Folgen für die Menschen

Wenn sich die Bedingungen für diese Arten nicht verbessert oder sie geschützt werden, sterben sie aus. Und das Aussterben von so vielen Arten, wie es heute geschieht, hat weitreichende Folgen auch für den Menschen.

Heute gibt es in der Schweiz Rote Listen für 28 Organismengruppen, sowie Lebensräume. Über alle bewerteten Arten in der Schweiz sind total ca. ein Drittel auf der Roten Liste. Übersetzt: Einem Drittel all unserer Pflanzen und Tiere geht es so schlecht, dass ihr zukünftiges Überleben nicht gesichert ist.

Was ist mit den Reptilien & Amphibien los?

Vor allem Reptilien und Amphibien sind in der Schweiz stark gefährdete Artengruppen. Ein Blick in die Rote Liste der Lebensräume zeigt einen Zusammenhang: 85% aller Feuchtgebiete, darunter zum Beispiel Auen und Uferzonen, sind gefährdet. Der am zweithäufigsten gefährdete Lebensraum sind die Gewässer (76%). Und wo leben Schlangen, Kröten, Frösche und Salamander? Richtig, in Feuchtgebieten und Gewässern!

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